Aktuelles

Bezirkswallfahrt17.05.2018 - 09:43

Der Frauenbund beteiligt sich am Mittwoch den 06.06.2018 an der Bezirkswallfahrt in Eichendorf.

Folgender Ablauf ist geplant:
Abfahrt in Mengkofen um 17:45Uhr in Fahrgemeinschaften
Um 18:30 Uhr Prozession mit Fahnen zum Martinsbrunnen und zur Kirche St.Martin
19:00 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit kurzer Kirchenführung

Bitte an alle Interessierten bis23.05.18 bei Renate Neumeier Tel: 08733/ 1688 anmelden

Pressemitteilung/ Aktuelles20.11.2017 - 10:55

März 2018




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20.03.2018

Auch in diesem Jahr wurden wieder fleissig Palmbüscherl gebunden.

Wir bedanken uns vielmals für die Materialspenden und ein grosses „Vergelts Gott” an alle Helfer





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Pressemitteilung 15.03.2018

Schluss mit der Geheimniskrämerei um die Löhne

EPD 2018: Frauenbund Bayern fordert mehr Mut bei der Bekämpfung der Lohnlücke

München, 15.03.2018. – Auch im Jahr 2018 liegt der Gender Pay Gap über der 20 Prozent-Marke: „Verstaubte Rollenbilder und gläserne Decken, an die vor allem Frauen bei ihrer Karriere stoßen, müssen endlich in die Mottenkiste und aus dem Alltag verschwinden,“ findet die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Landesverband Bayern Elfriede Schießleder. Aber Intransparenz und veraltete Strukturen trügen dazu bei, dass Veränderungen leider nur im Schneckentempo vorankommen. Deshalb fordert der Katholische Frauenbund mehr Tatkraft bei der Beseitigung der Lohnlücke. Unter welchen Rahmenbedingungen das Motto „Transparenz gewinnt“ zur Realität werden kann, war gestern, Mittwoch, Thema beim Diskussionsabend des KDFB zum Equal Pay Day in München.

Carsten Wippermann, Soziologieprofessor an der Katholischen Stiftungshochschule München, zeigte in seinem Vortrag: Wenn man Bruttomonatslohn und Lebenserwerbseinkommen in den Blick nimmt an Stelle von Bruttostundenlohn, dann läge der symbolische Tag, von dem an Männer und Frauen gleich verdienen, nicht im März, sondern er fiele im Jahr 2018 sogar auf den 23. Juni. In der Summe kämen Frauen während ihres Erwerbslebens so auf fast 50 Prozent weniger Erwerbseinkommen als Männer. „Und hier ist insbesondere Intransparenz ein Faktor, der Entgeltungleichheit befördert“, veranschaulichte Wippermann. Diese Ansicht spiegelten auch aktuelle Befragungen. Darin gehe ein Großteil der Befragten davon aus, dass mehr Transparenz zur Beseitigung der Lohnlücke betragen könne.

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller betonte: „Die Gründe für den hohen Gender Pay Gap sind vielfältig und nicht neu: Frauen fehlen zum Beispiel noch häufig auf den höheren Stufen der Karriereleiter und sie fehlen in Branchen, die höhere Löhne bezahlen. Auch der Wiedereinstieg nach der Familienpause erfolgt oftmals unterhalb der Qualifikation und mit erschwerten Aufstiegschancen. Selbst ohne diese strukturellen Ursachen beträgt die bereinigte Lohnlücke in Deutschland noch etwa sechs Prozent. Transparenz bei der Bezahlung ist ein Baustein, um dem entgegenzutreten. Genauso wichtig ist aber, dass wir die strukturellen Ursachen der Entgeltgleichheit angehen. Deshalb müssen auch typisch weibliche Berufe, wie zum Beispiel im Erziehungs- und Pflegebereich, mehr finanzielle Wertschätzung erhalten.“

Dass Transparenz allein kein Allheilmittel mit Blick auf Lohngerechtigkeit ist, wurde in der Diskussionsrunde deutlich. Für Schießleder wird im Lauf der jahrelangen Diskussion um Lohn- und Rentenlücke immer deutlicher: „Mehr Transparenz, faire Entgeltstrukturen und vor allem die Aufwertung sozialer Berufe in finanzieller Hinsicht sind unbedingt erforderlich.“ Die Vertreterin des Deutschen Frauenrates, Lisi Maier, sieht Verbesserungsbedarf beim 2017 in Kraft getretenen Entgelttransparenzgesetz: „Um Entgeltdiskriminierung zu beseitigen, halten wir eine stärkere Verpflichtung der Unternehmen wie auch ein Klagerecht für Verbände für erforderlich“. Elfriede Kerschl von der IHK für München und Oberbayern dagegen plädierte für Konzepte mit Augenmaß, die mittelständische Unternehmen nicht über Gebühr belasteten: „Aus Praxissicht wird das Entgelttransparenzgesetz nicht dazu führen, in Sachen Lohngleichheit spürbar voranzukommen, da es nicht an den eigentlichen Ursachen der Entgeltungleichheit ansetzt“, so Kerschl. Diese Ursachen noch stärker in den Blick zu nehmen, ist auch der KDFB-Vorsitzenden Schießleder wichtig: „Solange Männer-Gehälter höher ausfallen als die der Frauen und Führungsaufgaben in der Vollzeit-Domäne angesiedelt bleiben, werden Frauen zu oft weiter auf die Rolle der Zuverdienerin reduziert – auf Kosten ihrer Alterssicherung! Mit Lohn- und Leistungsgerechtigkeit hat das nichts zu tun.“


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Spendenüberabe des Basarteam an Mutter-Kind-Heim Bericht 03/2018


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Pressemitteilung vom 06.03.2018

100 Jahre Frauenwahlrecht: Ellen Ammann bleibt Vorbild

Weltfrauentag: Frauenministerin Müller eröffnet Ausstellung über KDFB-Gründerin


München, 06.03.2018. – Ellen Ammann, die Gründerin des Katholischen Deutschen Frauenbunds Landesverband Bayern (KDFB) war eine bedeutende Persönlichkeit ihrer Zeit: „Pionierin, Netzwerkerin und Trendsetterin in sozialen Fragen ‑ und eine der ersten Frauen, die nach der Einführung des Frauenwahlrechts in den ersten demokratisch gewählten bayerischen Landtag eingezogen ist,“ so KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder. Ellen Ammanns vielschichtiges Erbe wirkt bis heute fort. Dies würdigt der KDFB-Landesverband zum Weltfrauentag 2018 mit einer eigenen Wanderausstellung, die gestern, Montag, in München von Frauenministerin Emilia Müller feierlich eröffnet wurde.


„Ellen Ammanns Erbe wirkt bis heute fort. Sie gründete bekannte Institutionen wie die Bahnhofsmission oder die Katholische Stiftungshochschule. Für den KDFB-Landesverband ist auch 107 Jahre nach seiner Gründung durch Ellen Ammann Auftrag und Verpflichtung, politische Teilhabemöglichkeiten konsequent zu nutzen und in den Dienst für eine demokratische und plurale Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind, zu stellen“, erläuterte Schießleder in ihrer Vorstellung der Ausstellung.

Die Bedeutung von gesellschaftspolitischen Pionierinnen wie Ellen Ammann hob im Anschluss Sozialministerin Müller, selbst KDFB-Mitglied, in ihrem Grußwort hervor: „Die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den wertvollsten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Das haben wir selbstbewussten Frauen wie Ellen Ammann zu verdanken. Sie ist auch heute noch ein Vorbild. Denn die Kompetenzen, Ideen und Fähigkeiten von Frauen werden dringend gebraucht – in den Führungsetagen der Privatwirtschaft und in der Politik.

Die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Ursula Münch, richtete in ihrem Vortrag den Blick auf die Gegenwart und die Rolle der Frauen in der heutigen Politik: „Wie gut Frauen in Parlamenten und Regierungen repräsentiert werden, hängt nicht allein vom Wahlverhalten der Wählerinnen ab, sondern auch vom Wahlsystem sowie von der Rekrutierungs- und Aufstellungspraxis der Parteien bzw. auch der Regierungschefs. Die Bedeutung des Themas zeigt sowohl die Diskussion über „Parité in den Parlamenten“ als auch die aktuelle Auseinandersetzung über eine Reform des Wahlsystems von Baden-Württemberg.“

In enger Verbindung zum Erbe von Ellen Ammann steht auch der Ort, von dem aus die Ausstellung in viele Orte in Bayern und der Pfalz auf die Reise geht, dem neuen Stammsitz der Familienbildungsstätte Haus der Familie: „Von Münchner Frauenbundfrauen gegründet und nach jahrelangem Sitz im Rückgebäude des Ellen-Ammann-Hauses freuen wir uns sehr, dass die offizielle Eröffnung in Kooperation mit dem Bayerischen Sozialministerium hier in Obersendling, einem Viertel in großem Um- und Aufbruch, stattfindet,“ so Geschäftsführerin Brigitt Schwarzmann. Die Ausstellung ist bis 16. März im Haus der Familie (Machtlfinger Straße 5, 81379 München) zu den Geschäftszeiten öffentlich zugänglich.

Der KDFB Landesverband Bayern ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Bayern. Seit seiner Gründung ist er aktiv für die Gleichstellung von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft. Viele bayerische Politikerinnen aller Parteien haben ihr gesellschaftspolitisches Engagement im Frauenbund begonnen.

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Pressemitteilung 27.02.2018

Katholischer Frauenbund startet den Landtagswahlkampf

Plakataktion des KDFB/Appell zum Weltfrauentag: FRAUEN! WÄHLT! FRAUEN!


München, 27.02.2018 – FRAUEN! WÄHLT! FRAUEN! Mit diesem Aufruf startet der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) eine Plakataktion. In den zwei Wochen rund um den Weltfrauentag am 8. März werden in allen größeren Städten in Bayern auf Großflächen Plakate zu sehen sein, die vor Augen führen: Es sind weniger als 30 Prozent Frauen im Parlament. Und die auffordern: Wählen Sie Frauen mit der Zweitstimme auf den Wahllisten nach vorne und ins Amt.

„Frauen können in Bayern selbst am Wahltag noch wesentlich dazu beitragen, dass es mehr Mandatsträgerinnen gibt. Sie haben die Möglichkeit, die Frauen auf den Wahllisten nach vorne und so ins Parlament zu wählen“, so Elfriede Schießleder, die Vorsitzende des KDFB-Landesverbandes. So kann jede Wählerin für Gleichstellung aktiv werden. Sie gibt ihre Zweitstimme am 14. Oktober 2018 einer Frau. Das ist möglich, egal auf welchem Listenplatz die Frau steht.

Der Frauenbund startet seine Aktion auch zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht. „Leider ist es oft ein weiter Weg von der Gleichberechtigung zur Gleichstellung“, so Schießleder. „Das Recht zu wählen haben wir Frauen nun schon lange, jetzt muss unser Ziel sein, Frauen ihrem Anteil an der Bevölkerung entsprechend in Abgeordnetenfunktion zu bringen.“

Die Gründerin des KDFB Landesverbandes, Ellen Ammann, war 1919 eine der ersten Frauen im Bayerischen Landtag. Sie gehörte dem Parlament bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 an. Bei der Einführung des Frauenwahlrechts hatte Bayern noch die Nase vorn in der Entwicklung: Der Freistaat führte als eines der ersten Länder der Weimarer Republik das Wahlrecht für Frauen ein. Bei der Gleichstellung aber hinkt Bayern heute noch weit hinter her.

Deshalb arbeitet der Frauenbund auch am zweiten Schritt – der Parität im Parlament – kräftig mit. Er ist Mitglied im Aktionsbündnis Parité und will mit einer Popularklage erreichen, dass die Wahllisten gleichmäßig mit Männern und Frauen besetzt werden müssen. Da sind die Parteien in der Verantwortung, Gleichstellung voran zu bringen.

Mit der Aktion verbindet der Frauenbund auch einen Fotowettbewerb: „Machen Sie ein Foto von sich und anderen Frauen vor einer der Plakatwände und mailen Sie dieses Foto an wosgien@frauenbund-bayern.de. Das Foto allein ist schon ein Statement für die Forderung nach Gleichstellung“, so Schießleder. Die Bilder werden veröffentlicht auf www.frauenbund-bayern.de und die besten Bilder werden mit Preisen prämiert. Eine Liste mit den genauen Terminen und Standorten der Aktionsplakate finden Sie unter: www.frauenbund-bayern.de/landtagswahl2018

Der Katholische Deutsche Frauenbund ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Bayern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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PRESSEMITTEILUNG vom 23.02.2018

Eucharistie für konfessionsverschiedene Ehepartner
KDFB begrüßt Beschluss der Bischofskonferenz
Köln, 23.02.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt den Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz, konfessionsverschiedenen Ehepartnern die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie zu ermöglichen. „Wir danken den Bischöfen für diese Entscheidung. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Ökumene und Ausdruck seelsorglicher Verantwortung für konfessionsverbindende Ehen“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.

Konfessionsverschiedene Ehepaare bei der Frage zum gemeinsamen Kommunionempfang seelsorglich zu begleiten und ihnen den gemeinsamen Kommunionempfang zu ermöglichen, wertet der KDFB als längst notwendiges Zeichen in der gemeinsamen Nachfolge Jesu durch Christinnen und Christen. „Gerade für diese Ehepartner, die bewusst eine christliche Ehe führen und sich im Glauben gegenseitig stärken, bedeutet die Unmöglichkeit des gemeinsamen Abendmahls eine dauerhafte schmerzende Wunde“, stellt KDFB-Präsidentin Flachsbarth fest. Daher freut sich der Verband, dass die deutschen Bischöfe nun aus seelsorglicher Verantwortung heraus Wegweisungen für die Teilnahme an der Eucharistie geben und damit konfessionsverschiedenen Eheleuten neue Perspektiven in ihrem Glaubensleben eröffnen.
Die Bundesdelegiertenversammlung des KDFB hatte 2017 in ihrem Beschluss „Ökumene stärken – als Christinnen und Christen gemeinsam handeln“ u.a. an die Kirchen appelliert, unermüdlich nach sichtbarer Einheit zu suchen und dafür einzutreten, dass die Gemeinschaft im Glauben in einer eucharistischen Gemeinschaft erfahrbar wird. „Die Entscheidung der Deutschen Bischofskonferenz, konfessionsverschiedenen Ehepartnern den Kommunionempfang zu ermöglichen, ist in unseren Augen eine Bekräftigung ihres Bekenntnisses zur Ökumene“, so Flachsbarth. Der KDFB ermuntert die Bischöfe, sich weiterhin von der Kraft des Evangeliums inspirieren zu lassen und mit Zuversicht Wege zur Einheit im Glauben zu suchen und zu beschreiten.
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.



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vom 22.02.2018


KDFB: Mehr Unterstützung für Schwangere in Not
Köln, 21.02.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) bekräftigt sein Plädoyer für den Erhalt des Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch anlässlich der Bundestagsdebatte am morgigen Donnerstag.

„Aus aktuellem Anlass appellieren wir an die politisch Verantwortlichen, bessere Rahmenbedingungen für die psychosoziale Beratung für Frauen und Paare in schweren Krisensituationen wie einem Schwangerschaftskonflikt zu schaffen“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Dazu gehört unabdingbar eine bedarfsgerechte, flächendeckende und kontinuierliche Förderung von Schwangerschaftskonflikt- ,Frauen- und Familienberatungsstellen.
Gleichzeitig spricht sich der KDFB in seinem Engagement für den Schutz des ungeborenen Lebens erneut deutlich gegen die Abschaffung bzw. Einschränkung des Straftatbestands „Werbung für den Schwangerschaftsabbruch“ aus, wie sie anhand verschiedener Gesetzesentwürfe am morgigen Donnerstag im Bundestag debattiert wird. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nach Auffassung des KDFB keine normale ärztliche Leistung, die beworben werden sollte.
„Schwangere in Notlagen brauchen niedrigschwellige und umfassende Informationen und Unterstützung, die ihnen helfen können, ihr Kind zur Welt zu bringen“, fasst KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth abschließend zusammen. Dazu zählt etwa auch die Möglichkeiten der vertraulichen Geburt.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.


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PRESSEMITTEILUNG VOM 20.11.2017

Bayerischer Landesverband
Bayerischer Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V.
Schraudolphstraße 1 · 80799 München · Tel. 089 28623-6 · Fax 089 28623-799
info@frauenbund-bayern.de · www.frauenbund-bayern.de
LIGA Bank eG · IBAN DE65 7509 0300 0002 1429 45 · BIC GENODEF1M05
Vereinsregister VR 2191 (Amtsgericht München) · Steuer-Nr. 143/211/00385
Schießleder ist engagierte Rebellin mit scharfem Verstand
Frauenbund, Politik und Kirche gratulieren der KDFB-Vorsitzenden zum 60. Geburtstag
München, 10.11.2017 – Für sie ist die Rush Hour des Lebens auch mit 60 Jahren noch nicht vorbei. Elfriede Schießleder ist immer auf Höchstgeschwindigkeit. Ehrenamt - Beruf – Familie: Das alles läuft bei ihr auf Hochtouren und parallel. Trotzdem wirkt sie nie ge-hetzt. Stets vermittelt sie den Eindruck, dass jeder Lebensbereich Energie bringt und nicht verbraucht. Die Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) feiert am Sonntag ihren 60. Geburtstag. Ein guter Grund für Mitstreiterinnen und Vertraute, auf den gemeinsamen Weg zu blicken.
Die wichtigsten Missionen von Elfriede Schießleder sind: Gleichstellung von Frauen in Politik und Gesellschaft aktiv einfordern und den unschätzbaren Wert des Ehrenamtes noch stärker öffentlich sichtbar machen. Sie ist seit 2010 Vorsitzende des KDFB-Landesverbandes und seit über zehn Jahren Vizepräsidentin des Frauenbundes auf Bundesebene. Dort wie auch außer-halb des KDFB überzeugt sie mit Fachlichkeit genauso wie mit Herzlichkeit: „Wer Elfriede Schießleder kennt, weiß genau, dass ihr Herz für die Gleichberechtigung von Frauen in Gesell-schaft und Kirche schlägt. Sie ist eine engagierte Rebellin, bodenständig mit scharfem Verstand und weitem Herz“, so KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.
Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die selbst KDFB-Frau ist, gratuliert von Seiten des Bayeri-schen Landtags: „Der Initiative von Elfriede Schießleder ist es unter anderem zu verdanken, dass seit 2009 mit dem Ehrenamtsnachweis ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wird und mit dem Engagement verbundene Kompetenzen dokumentiert werden können. Besonders freut mich zudem, dass sie den Ellen-Ammann-Preis ins Leben gerufen hat.“
Auch mit Staatsministerin und Frauenbund-Mitglied Emilia Müller verbindet Schießleder seit vie-len Jahren ein gemeinsamer Weg und viele erfolgreiche Projekte wie das Netzwerk „Familienpa-ten Bayern“ oder die fruchtbare Zusammenarbeit bei der aktuellen Eherechtsbroschüre: „Was immer Elfriede Schießleder Tag für Tag anpackt, sie macht es mit Leidenschaft. Sie steht für eine gerechte und soziale Gesellschaft und tritt für mehr Anerkennung der Leistung von Frauen ein.“
Als Theologin, langjährige Pastoralreferentin und Religionslehrerin pflegt Schießleder zudem engen Austausch mit Kirchenvertretern. Weihbischof Wolfgang Bischof, der Beauftragte der Freisinger Bischofskonferenz für Frauen in Kirche und Gesellschaft, erlebt Schießleder als wür-dige Nachfolgerin von Ellen Ammann. Sie war die Gründerin des KDFB-Landesverbandes, „eine große Wegbereiterin für das Leben und Handeln von Frauen in unserer Kirche und in der Ge-sellschaft unserer Tage“, so Bischof. Es sei schön, mit Schießleder im Gespräch zu sein in offe-ner, manchmal auch kritischer Verbundenheit.
Die Pastoralreferentin und promovierte Caritaswissenschaftlerin aus Wurmannsquick in Niederbayern hat zahlreiche weitere Ehrenämter inne. Unter anderem ist sie Mitglied des Runden Tischs Bürger-schaftliches Engagement in Bayern, stellvertretende Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken, außerdem Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Katholische Frauen Bayerns. Für ihr herausragendes Engagement überreichte ihr 2015 der damalige Bundespräsident Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande. Bereits 2009 wurde die Mutter von drei Söhnen mit der Bayerischen Staatsmedaille für so-ziale Verdienste ausgezeichnet.
Redaktion: Ulrike Müller-Münch