Stretching-Kurs

Frauenbund Mengkofen – Stretching Gymnastik

Der KDFB Mengkofen bietet ab Mo. 14.09.2020 in der Turnhalle bzw. im Gymnastikraum der Schule Mengkofen unter Einhaltung der Hygieneauflagen die beiden Stretching-Kurse mit Elisabeth Vögl an. Stretching meint vor allem Dehnübungen nach vorherigen Aufwärmeinheiten, um den Körper geschmeidig zu erhalten.

Bei der Ankunft und dem Verlassen der Schule muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Hände desinfiziert werden. Das Training findet ohne Maske aber mit Abstand statt. Die Teilnehmerzahl wird deshalb begrenzt.

Die erste Guppe startet um 18.15 Uhr. Die zweite Gruppe um 19.25 Uhr.

Anmeldung und Infos bei Inge Denk, Tel: 08733/737 ab 17.00 Uhr.

Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

Hygienekonzept Stretching

Spendenübergabe

Spendenübergabe des KDFB Mengkofen


Mengkofen:
Auch in Zeiten von Corona ist es wichtig den Glauben und eine alte Tradition nicht zu vergessen.:
Den alten Brauch des Kräuterbuschen bindens hielt auch heuer der Frauenbund aufrecht. Am vergangenen Donnerstag trafen sich ein eingespieltes Team bei Renate Neumeier ab 14:00 Uhr zum Binden. Aus verschiedenen wohlriechenden Kräutern und Getreide wurden Büschel und Kränze gebunden. Schon im Vorfeld war man sich einig das der Erlös heuer für die Caritas Sozialstation in Mengkofen gespendet wird. Am Freitag wurden dann die gebundenen Büschel und Kränze sowie von Marianne Groß gespendeten Zierbelkissen und verschiedene Dekos mit Kräutern beim Edeka Markt Horeb in Mengkofen verkauft. Der Rest wurde noch vor der Kirche angeboten, bevor Pater Beschi die Kräuter beim Festgottesdienst segnete. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Trio Chordia. Der Frauenbund bedankt sich bei allen Spendern der Kräuter, Binderinnen und vor allem bei den großzügigen Käufern. Der Erlös vom 500.- Euro wurde an Elisabeth Bude und Stellvertreterin Frau Bergmüller von der Caritas Sozialstation übergeben. Sie waren sehr erfreut über die Spende, die Sie für verschiedene Pflege- und Hilfsmittel für die häusliche Pflege einsetzen werden. Zurzeit werden im Umkreis ca.55 Personen betreut.

Spendenübergabe von links nach rechts: Hübner Yvonne ,Bergmüller Monika, Bude Elisabeth ,Neumeier Renate, Groß Marianne


Maiandacht – gestaltet von der KDFB Mengkofen

Getragen vom Glauben – Maria

war das Motto der Maiandacht am vergangenen Sonntag, die von einigen Mitgliedern des Frauenbundes Mengkofen gestaltet wurde.

Es ging um den Glauben Marias, der Mutter Jesu, und um unseren Glauben. Wir schauten auf Maria, die Gott ihr ganzes Leben, ihre Liebe und ihr Leid anvertraute, und wir finden dadurch Kraft und Freude für unseren Glauben.

Maria vertraut Gott ihr Leben an:

Im Lukasevangelium hörten die Gläubigen wie der Engelzu Maria kam und ihr verkündigte, dass sie einen Sohn zur Welt bringen würde. Jesus sollte sie ihn nennen. Er würde mächtig sein und er wird  Sohn Gottes genannt. Werden. Maria vertraute Gott und sagte: Ich gehöre dem Herrn, alles soll geschehen wie du gesagt hast. Marias Vertrauen ist genzenlos.

Maria vertraut Gott ihre Liebe an:

Als Maria und Josef das Kind in den Tempel brachten, um es Gott zu weihen, nahm Simeon Jesus in seine Arme, segnete die Familie und pries Gott. Maria hat im Tempel ihr geliebtes Kind, ihre ganze Liebe Gott anvertraut. Das gab ihr Kraft für alles was kommen sollte.

Maria vertraut Gott Ihr Leid an:

Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter und Maria von Magdala.

Maria ist da gewesen und hat Jesus beigestanden, so gut sie konnte. Gottes Ruf zum „Ja“ ist auch ein „Ja“ zum Leiden. Maria konnte unter dem Kreuz Gott ihr Leid anvertrauen, sie sagte: Mir geschehe, wie du es sagst.

So wie Maria getragen ist vom Glauben, so wurde zum Abschluss um einen festen Glauben und Vertauen zu Gott gebetet.

Die Unterschrift des Fotos:

Das Leben, die Liebe und das Leid Marias

Mindestlöhne erhöhen…..

Pressemitteilung
KDFB: Mindestlöhne erhöhen und nicht um Pflegeprämie streiten
Frauenbund fordert verbindlichen Tarifvertrag und besseren Personalschlüssel

München, 08.05.2020. Nach dem Streit um die Finanzierung der einmaligen Pflegeprämie fordert der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am kommenden Dienstag eine generelle finanzielle Aufwertung der Pflegeberufe und mehr Personal als Ausdruck echter Anerkennung von Pflegetätigkeiten. „Wertschätzung macht sich nicht einzig – aber vor allem – auf dem Gehaltszettel bemerkbar“, so KDFB Bayern-Vorsitzende Emilia Müller. „Als größter Frauenverband Bayerns fordern wir keine Symbolpolitik, sondern nachhaltige Verbesserungen und strukturelle Korrekturen“.

Der allgemeine Pflegemindestlohn und die tariflichen Arbeitsbedingungen kommen derzeit nur wenigen Beschäftigen zugute. Das liegt vor allem an der Struktur der Branche mit privaten, kommunalen und freigemeinnützigen Arbeitgebern. Ein einheitlicher, allgemein verbindlicher Tarifvertrag und ein angemessenes Gehalt wären nach Ansicht von Müller die besten Grundlagen für echte Wertschätzung und Achtung von Pflegetätigkeiten. Für Müller liegt die Lohnuntergrenze bei 15 Euro Stundenlohn für Fachkräfte, bei 12 Euro für Hilfskräfte.

Die im April gestartete generalistische Pflegeausbildung führt nun die drei Berufsfelder Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zusammen. Die neue Ausbildung bietet die Chance, Krankenpflege und Altenpflege anzugleichen, sowohl in Bezug auf Gehälter, aber auch auf Fortbildungen, Aufstiegschancen und Supervision.

Müller plädiert auch dafür, praxistaugliche Regelungen für eine verbindliche Personal-bemessung in der stationären Alten- und Krankenpflege zu finden. Die Aufgaben können mit einem höheren Personalschlüssel qualitativ besser bewerkstelligt werden. „Wer Zeit hat, sich um die Menschen, die ihm anvertraut sind, zu kümmern, arbeitet außerdem lieber Vollzeit“, so die KDFB Landesvorsitzende. Frauen in Pflegeberufen arbeiten wegen der körperlichen und psychischen Belastungen sehr oft in Teilzeit. Sie sind damit nicht nur von niedrigem Gehalt, sondern auch von den Auswirkungen ihrer Teilzeittätigkeit auf die Rente betroffen: „Finanzielle Aufwertung, aber auch mehr Vollzeittätigkeit, würde für viele Frauen bedeuten, dass sie im Ruhestand nicht auf die Grundsicherung zurückfallen“, so Emilia Müller.

Der Katholische Deutsche Frauenbund Bayern ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband des Freistaats. Gegründet 1911 von Ellen Ammann, setzt er sich aufbauend auf dem Fundament des christlichen Glaubens in vielfältigen Aktivitäten für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein. Zum Landesverband Bayern gehören außerdem das Bildungswerk, der Verbraucherservice, das Familienpflegewerk und die Landfrauenvereinigung.
Kontakt: Ulrike Müller-Münch, Referentin Öffentlichkeitsarbeit
mueller-muench@frauenbund-bayern.de

Bitte um Unterstützung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an Sie mit einer Bitte um Unterstützung: Im Rahmen meiner Doktorarbeit im Fach Pastoralpsychologie möchte ich herausfinden, wie es Menschen an Orten, die zur katholischen Kirche gehören, im Moment mit Veränderungen geht. Dabei ist sowohl an Einschnitte, Umbrüche oder Neuanfänge gedacht, die in der Pastoral vor Ort schon jetzt zu spüren sind, als auch an solche, die für die Zukunft gewünscht bzw. befürchtet werden.
Ich möchte Aufschluss darüber gewinnen, was im Moment Haupt- und Ehrenamtliche, aber gerade auch „ganz normale Gläubige“ zu Beteiligung (Proaktivität) motiviert oder was solche Haltungen vielleicht auch frustriert. Wie wichtig sind wahrgenommene Mitwirkungsmöglichkeiten und Freiräume? Welchen Einfluss haben soziale Beziehungen? Wie sehr fühlen sich Menschen der aktuellen Situation vor Ort gewachsen? Um diese und ähnliche Fragen wird es gehen. Anhand der Ergebnisse meiner Untersuchung kann – so erhoffe ich mir – noch besser verständlich werden, wo Menschen an Orten, an denen die katholische Kirche präsent ist, aktuell stehen und was sie brauchen, um ihr Christsein authentisch leben zu können.

Im Rahmen meiner Arbeit, die von Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Klaus Kießling an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt / Main) betreut wird, führe ich eine empirische Studie (Online-Befragung) durch. Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, benötige ich möglichst viele Teilnehmende: Frauen und Männer, Haupt- und Ehrenamtliche, aber gerade auch Menschen ohne spezielle Aufgabe oder eigenes Amt („ganz normale Gläubige“). Mitmachen können somit alle, die sich mit irgendeinem Ort in der katholischen Kirche verbunden fühlen: mit einer Kirchengemeinde, einem katholischen Verband, einer neuen geistlichen Bewegung, einem geistlichen Zentrum usw. Die Konfession der Teilnehmenden ist nicht wichtig.
Wichtig ist für mich, einen guten Querschnitt zu bekommen, das heißt möglichst vielen Menschen, die sich innerlich einem Ort der katholischen Kirche verbunden fühlen, die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Nur dann ist davon auszugehen, dass ein realistisches Bild der gegenwärtigen Stimmungslage entsteht.

Deshalb wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Link zur Befragung möglichst breit, das heißt an möglichst viele Personen aus Ihrem Netzwerk, weiterleiten könnten. Nützlich ist es mir auch, wenn sie auf den Ihnen zur Verfügung stehenden Informationskanälen für die Teilnahme werben: ob über E-Mail-Verteiler, Pfarrblatt, Mitgliedszeitschrift, persönliche Ansprache – alles ist möglich und hilfreich. Eine Kurzinformation, die dazu mit weitergeleitet werden kann, finden Sie im Anhang.

Durch Aufrufen des folgenden Links kann man bis zum 13.04.2020 an der Umfrage teilnehmen:
https://ww2.unipark.de/uc/Veraenderungen_/

Die Befragung dauert etwa 35 Minuten.Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt, anonymisiert gespeichert und nur so ausgewertet, dass keine Rückschlüsse auf die einzelnen Teilnehmenden möglich sind. Als kleines Dankeschön haben alle Mitwirkenden die Chance, einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von je 20 Euro zu gewinnen.

Die Ergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht.

Bei Fragen oder wenn Sie an den Ergebnissen der Befragung interessiert sind, können Sie mich gerne kontaktieren: strunk@sankt-georgen.de

Mit herzlichen Grüßen und Dank für alle mögliche Hilfe

Theresia Strunk (Dipl.-Theol., Dipl.-Psych.)

KDFB zum Nachsynodalen Schreiben „Querida Amazonia“

PRESSEMITTEILUNG

KDFB zum Nachsynodalen Schreiben „Querida Amazonia“

Köln, 13.02.2020 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) bezeichnet das Schreiben „Querida Amazonia“ (geliebtes Amazonien) von Papst Franziskus in weiten Teilen als ein starkes Dokument. Gleichzeitig äußert der Verband Enttäuschung und Unverständnis zu Aussagen über Frauen in der Kirche.

„Papst Franziskus weist einmal mehr auf den unauflöslichen Zusammenhang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit hin. Er prangert Umweltzerstörung und Migration an, die durch die Zerstörung dieses Lebensraums erzwungen werden“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. „Wir sind dankbar, dass er ein vehementer Verteidiger der Menschenrechte ist. Er stellt unmissverständlich fest, dass es eine Frage der Gerechtigkeit ist, die Stimme der indigenen Völker zu hören, damit sie das „buen vivir“ – das ‚Gute Leben‘ – verwirklichen können“, so Flachsbarth. Das Schreiben ist ihrer Meinung nach auch eine eindringliche Anfrage an den westlichen Lebensstil und die internationalen ökonomischen Beziehungen.

Kritisch äußert sich der KDFB zu den Aussagen über die Rolle von Frauen in der Kirche. „Die diesbezüglichen Aussagen des Papstes sind ausgesprochen paternalistisch und enttäuschend. Einmal mehr gilt für seine Ausführungen über ihre Rolle in der Kirche des Amazonasgebiets ein „Loben statt Weihen“, stellt Maria Flachsbarth fest. Papst Franziskus erkennt an, dass Frauen manchmal „jahrhundertelang die Kirche an diesen Orten mit bewundernswerter Hingabe und leidenschaftlichem Glauben aufrechterhielten“. Dennoch prognostiziert er, dass die Zulassung von Frauen zur Weihe „auf eine Klerikalisierung der Frauen hinlenken und den großen Wert dessen, was sie schon gegeben haben, schmälern“ würde.

Für den KDFB unverständlich ist, dass diese Furcht nicht auch die Männer betrifft. Die geteilte geistliche und sakramentale Verantwortung von Männern und Frauen wäre ein starkes Zeichen für die Erneuerungskraft der Kirche gewesen. Einmal mehr wurde jetzt eine Chance verpasst.

Dazu Maria Flachsbarth: „Schade – die Zeichen der Zeit werden immer noch nicht ausreichend beachtet. Warum ist das Aufrechterhalten des Zölibats wichtiger als die Sehnsucht der Gläubigen, regelmäßig die Eucharistie zu empfangen? Warum können berufene Frauen nicht mit der gleichen Sendung und Autorität das Evangelium verkünden und die Sakramente spenden wie berufene Männer? Als gläubige Christinnen werden wir nicht aufhören, dafür zu beten und zu arbeiten – für eine zukunftsfähige Kirche, in der Frauen unwiderruflich und gleichberechtigt mitwirken.“


Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.


Mit herzlichen Grüßen
Ute Hücker

Jahreshauptversammlung

Am 23.01.2020 fand im Pfarrheim Mengkofen die Jahreshauptversammlung, zu der zahlreiche Mitglieder erschienen sind, statt.

Frau Manuela Waser begleitete die anwesenden Personen durch den Abend.

Nach der Begrüssung wurde dem langjährigen Mitglied, Frau Müller, mit einer Schweigeminute gedenkt.

Anschliessend ging es zum gemeinsamen Essen am Buffet

Auch in diesem Jahr darf der Zweigverein Mengkofen, neue Mitglieder begrüssen

Den Jahresrückblick 2019 übernahm die Schriftführerin Inge Denk.

Im Anschluss an den Rückblick folgte der Bericht der Schatzmeisterin Anita Kerscher, sowie ein Bericht der Kassenprüferin, welchen stellvertretend Frau Spanner übernahm. Es folgte die Entlastung der Vorstandschaft.

Anja Brandner berichtete über die Eltern- Kind- Gruppen

Der Einladung des Frauenbundes folgte auch der Bürgermeister, Karl Maier und berichtete über einige Dinge. Natürlich wurden auch Dankesworte seinerseits nicht vergessen

Frau Ilona Schuster und Frau Yvonne Hübner, verliessen nach 10 Jahren das Kinderbasar- Team. Dem Einsatz wurde durch Renate Neumeier mit einer Aufmerksamkeit gedankt.

Wer bei Wind und Wetter dafür sorgt, das jedes Fauenbundmitglied seine Zeitung bekommt, verdient ein grosses „DANKE“ und eine blumige Aufmerksamkeit.

Vielen Dank an die Zeitungsausträgerinnen Eva Piegendorfer, Maria Bichlberger, Anita Kerscher, Anna Spanner und Annemarie Brandner.

Dem Frauenbund liegen natürlich immer soziale Projekte am Herzen.

So konnte bei der Jahreshauptversammlung an den Krankenfürsorgeverein Mengkofen, vertreten durch die Vorsitzende Helga Weinziel, eine Spende übergeben werden. Frau Weinzierl war sehr erfreut und bedankte sich herzlich für die Spende.

Eine weitere Spende ging an die 2. Vorsitzende der Massai Hilfe, Heike Tychsen. Die Freude war sichtlich gross!

Zum Ende des Abends folgte noch eine Programmvorschau durch Renate Neumeier.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für den schönen Abend und freuen uns auch 2020 über zahlreiche Teilnehmer an unseren Veranstaltungen.

Organspende: KDFB lehnt Widerspruchslösung ab

PRESSEMITTEILUNG

Organspende: KDFB lehnt Widerspruchslösung ab

Köln, 14.01.2020 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) spricht sich gegen die so genannte Widerspruchslösung bei der Organspende aus. KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth unterstreicht die Position des Verbandes, dass die Organspende eine bewusste und freiwillige Entscheidung bleiben muss. Der Bundestag wird am 16.01.2020 über eine gesetzliche Neuregelung der Organspende abstimmen.

„Wir begrüßen neue und passgenaue Maßnahmen, die Menschen ausdrücklich dazu ermutigen, sich mit der Frage nach einer Organspende auseinanderzusetzen, mit Angehörigen darüber zu sprechen und eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu treffen. Eine Lösung, nach der jedem Menschen Organe entnommen werden dürfen, der nicht ausdrücklich widersprochen hat, ist weder mit dem Selbstbestimmungsrecht noch mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit vereinbar“, so Flachsbarth.

Aufgrund seiner christlichen Werthaltung hält es der KDFB zudem für geboten, dass medizinische Möglichkeiten einer Ethik der Menschenwürde zu- und unterzuordnen sind. Dies gilt auch für einen angemessenen Umgang und eine unterstützende Begleitung mit Sterbenden. „Die Organspende ist ein Akt der Nächstenliebe, der Verantwortung und der Solidarität. Sie ist eine sehr persönliche Entscheidung und muss uneingeschränkt respektiert werden“, erklärt KDFB-Präsidentin Flachsbarth.

Der KDFB unterstützt nachdrücklich das Ziel, in Deutschland mehr lebensrettende Organtransplantationen zu ermöglichen. Ein flächendeckendes Informations- und Beratungsangebot ist daher zwingend notwendig, um die Bevölkerung für die Organspende-Bereitschaft stärker zu sensibilisieren. Dies sollte laut Frauenbund zusammen mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.


Mit herzlichen Grüßen
Ute Hücker